Neuendettelsau war jahrzehntelang Heimat und Wirkungsstätte von Wilhelm Löhe. Das bei dessen Ankunft unbedeutende, landwirtschaftlich geprägte Dorf hat sich nicht zuletzt durch Löhes Wirken zu einer modernen, weltoffenen Gemeinde mit fast 8.000 Einwohnern entwickelt.

► Gemeinde Neuendettelsau

1854 von Wilhelm Löhe als Diakonissenanstalt gegründet, ist die Diakonie Neuendettelsau heute ist einer der größten unabhängigen diakonischen Träger in Deutschland und der größte im Freistaat Bayern.

► Diakonie Neuendettelsau

Bis 1985 wurden im "Missions- und Diasporaseminar" in Neuendettelsau rund 900 Missionare und Pfarrer ausgebildet. Sie waren später in Nordamerika, Osteuropa, in Australien und Neuguinea, in Brasilien und Ostafrika und später auch in bayerischen Gemeinden tätig. In der Nachfolge wurde 2007 die "Mission EineWelt" als Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gegründet.

► Mission EineWelt in Neuendettelsau

Neuendettelsau hat einen Bahnhof an der Bahnlinie Wicklesgreuth - Windsbach, auf der montags bis freitags Züge im Stundentakt fahren. Die Bevölkerung nennt die 1894 eröffnete 11,8 km lange Zweigstrecke ironisch „Löhe-Express“. Zahlreiche Informationen gibt es bei

► www.loehe-express.de

Im Dachgeschoss des Konventhauses befindet sich das Museum zur Geschichte des ehemaligen Zisterzienser-Klosters und der daraus hervorgegangenen Stadt Heilsbronn in Franken.

► Museum "Vom Kloster zur Stadt" in Heilsbronn

► Wartburg Theological Seminary in Dubuque, USA

Als Löhe seine "Diaconissenanstalt zum Dienste der Unmündigen und Leidenden" gründete, gab es in Neuendettelsau nur ein Haus, das genug Platz für die Dakonissenanstalt bot: die Dorf-Wirtschaft "Zur Sonne". Seit 1881 befindet sich das seit über 500 Jahren existierende Gasthaus im Besitz der Familie Bischoff.
► Hotel Gasthof Sonne

► Arbeitskreis westmittelfränkischer Museen