Öffnungszeiten

In der Museumssaison
an Sonn- und Feiertagen
(außer Karfreitag und Fronleichnam)
jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Gruppenführungen sind nach
Absprache zusätzlich möglich.

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Tageslosung vom 11.04.2021
1. Sonntag nach Ostern – Quasimodogeniti (Wie die neugeborenen Kindlein. 1.Petrus 2,2)
Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran.
Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Nachruf für Dr. Manfred Keßler, geb. 30.09.1943 in Steinsfeld bei Rothenburg o.d.T., gest. 04.03.2021 in Ansbach

Dr. Manfred Kessler

Der Heimat- und Geschichtsverein Neuendettelsau trauert um sein langjähriges Vorstandsmitglied Dr. Manfred Keßler, der am 04.03.2021 im Alter von 77 Jahren in Ansbach verstarb. Manfred Keßler wurde 1943 in Steinsfeld bei Rothenburg o.d.Tbr. geboren und wuchs in Weiden/Opf. auf. Nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium studierte er für das Lehramt an der Universität Bayreuth und legte die beiden Staatsprüfungen ab. Er arbeitete einige Jahre im Schuldienst und lehrte von 1973 bis 1989 als Dozent an der Evang.-Luth. Volkshochschule Hesselberg. Gleichzeitig absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium an der Universität Eichstätt, das er als Diplom-Pädagoge abschloss. 1989 zog er mit seiner Familie nach Neuendettelsau und wirkte als pädagogischer Leiter und Geschäftsführer des Evangelischen Forums Westmittelfranken. 1995 leitete er eine große Reisegruppe, die zum 150jährigen Jubiläum der Gründung des Ortes Frankenmuth durch Wilhelm Löhe nach USA fuhr. 2000 trat er in den Ruhestand. Seine Leidenschaft galt der Erforschung der Geschichte unserer Region. Als Mitglied des Gemeinderates  bereitete er die 700-Jahr-Feier Neuendettelsaus 1998 und das Löhe-Jubiläum 2008 vor. Im Ruhestand studierte er fränkische Landesgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg und wurde  2009 mit 66 Jahren zum Doktor der Philosophie promoviert. Für seine Dissertation mit dem Titel „Der Rittersitz zu Dettelsau im hohen und späten Mittelalter“ erforschte er die Geschichte unseres Schlosses und unserer Gegend.

1991 gründete er zusammen mit anderen Interessierten den Heimat- und Geschichtsverein Neuendettelsau und leitete zahlreiche Exkursionen zu lokalgeschichtlich bedeutsamen Orten. Er gab wichtige Anregungen für die Gestaltung des Löhe-Zeit-Museums. Der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Dr. Hermann Vorländer, bezeichnete ihn bei der Trauerfeier als den „besten Kenner der Lokalgeschichte“. Mit großem Fleiß und Sachverstand sammelte er Informationen über die Geschichte aller Häuser und Flurstücke. Mit ihm verliert unser Verein und unser Ort einen wichtigen Erforscher der reichen Vergangenheit unserer Region.  

Das Museum ist wegen der Corona-Pandemie leider derzeit geschlossen.
Sie erfahren hier baldmöglichst, wenn neue Termine absehbar sind.
Im Jahr 2021 planen wir eine Ausstellung über " Wilhelm Löhe und die Nürnberger Patrizierfamilie von Tucher"

 

Die 50. Sonderausstellung vom 15.9.19 bis 1.12.19 feierte „125 Jahre Lokalbahn Wickleshreuth -Windsbach“.

Die 11,8 km lange Bahnstrecke wurde 1894 eröffnet und durchlief eine wechselvolle Geschichte. Im Löhe-Zeit-Museum sah man daraus Bilder, Pläne und Unterlagen. Und die Ansbacher Eisenbahnfreunde zeigten Modelle von allen Triebfahrzeugen, die bisher im Einsatz waren.
Der Flyer kann hier abgerufen werden.

Die 49. Sonderausstellung vom 31.3.19 bis 1.9.19 widmete sich „165 Jahren Werbung für eine gute Sache, vom gedruckten Heft bis zum digitalen Zeitalter“.

Die gemeinsame Ausstellung des Löhe-Zeit-Museums und der Diakonie Neuendettelsau präsentierte Beispiele für die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten und technische Objekte für die Umsetzung des Auftrags „Kommunikation“.
Der Flyer kann hier abgerufen werden.

 

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